Professioneller Auftritt – 3 Wege, wie dein Homeoffice dich dabei unterstützen kann

Professionell im Homeoffice: Bedeutet das jetzt, dass ich meine Jogginghose ausziehen muss, mich in Businessklamotten werfe und damit der Zauber des Zuhausearbeitens flöten geht?

Jetzt alle mal ganz ruhig bleiben: nein, darum geht es hier nicht.

Professionell zu sein definiert sich heutzutage (zum Glück!) immer weniger darüber, eine Rolle spielen oder sich verkleiden zu müssen. Mir geht es hier um authentische Professionalität.

Was meine ich damit?
Wenn ich mit jemandem zusammen arbeite, sind mir bestimmte Dinge wichtig: Sympathie, Verlässlichkeit, hervorragende Arbeit.

Am liebsten arbeite ich mit Menschen, die voll hinter ihrer eigenen Sache stehen und das mit viel Energie ausstrahlen.
Das bedeutet für mich Professionalität: man verkörpert seine Arbeit so sehr, dass man allein dadurch andere Menschen zum Kauf oder zu Zusammenarbeiten überzeugt.

Deshalb folgen jetzt keine Tipps wie “zieh dich an, als würdest du ins Büro gehen” (das kann dennoch hilfreich für dich sein, um eine gute Tagesstruktur zu bekommen. Mehr dazu in (link: https://rikegloybruechmann.de/blog/checkliste-fur-das-instant-home-office text: diesem Artikel).)

Aber, wäre es nicht trotzdem toll, wenn dein Homeoffice, dich bei deinem professionellen Auftritt noch unterstützen kann?

Du willst wissen, wie das geht?

Dann lies jetzt unbedingt weiter.

Nummer 1: Bringe deine Marke in den Raum

Du hast schon einen Ort zuhause für deinen Arbeitsplatz gefunden? Super!
Dann pimpen wir das Ganze jetzt noch auf, damit es mehr zu dir passt.

Das hat nicht nur den Sinn, es hübsch zu machen (das ist ein netter Nebeneffekt, über den du dich natürlich trotzdem jeden Tag freuen wirst).

Vielmehr soll dies ein Ort sein, der dich und deine Arbeit verkörpert, dich aber auch in deinem täglichen Business supportet.

Frage dich einmal: Was macht dich und deine Arbeit aus? Wie arbeitest du gern?

Kannst du daraus schon irgendetwas ableiten, was für die Raumgestaltung passen könnte? Denkst du z.B. gern groß und malst dir Prozesse und Zusammenhänge gern auf? Dann könnte eine große Whiteboard-Fläche für dich wichtig sein.

Ein kleiner Nischenarbeitsplatz, auf den grad mal ein Tablet passt, würde dich auf Dauer unzufrieden und unproduktiv machen.

Hast du schon Branding-Farben für dich definiert? Dann nutze sie auch in deinem Homeoffice.

Kannst du sie dir an einer Wand vorstellen? Oder als Farbe für das Polster deines Stuhls, sonstige Oberflächen oder vielleicht auch nur als Akzentfarbe, die hier und da in deinem Büro aufploppt?

Dein Logo zwingend irgendwo im Raum unterzubringen, ist übrigens nicht notwendig.

Auch große Unternehmen sehen mittlerweile davon ab, dass ihre ganzen Räumlichkeiten mit dem Firmenlogo gebrandet werden. Vielmehr wird die Firmenidentität über die Firmenkultur vermittelt.

Wenn du es möchtest, kannst du dein Logo natürlich trotzdem gern in deinem Homeoffice einsetzen.

Nummer 2: Kreiere einen passenden Hintergrund

Du hast regelmäßige Videokonferenzen, gibst für deine Kunden vielleicht Webinare oder gehst für deine Community gern bei Instagram live?

Dann kreiere dir einen tollen gebrandeten Hintergrund, vor dem du zu diesen Anlässen sitzen kannst.

Am besten sitzt du dabei vor einer Wand (wenn es geht, nicht vor einer Dachschräge).

Diese Wand kannst du jetzt nach Lust und Laune gestalten. Vielleicht hängst du ein motivierendes Poster daran oder einen Kunstdruck in deinen Brandingfarben.

Es kann auch spannend wirken, wenn du vor einem bunten Bücherregal sitzt. Hier empfiehlt es sich, dieses ein wenig zu kuratieren. Das heißt: schiebe die Buchtitel in das Blickfeld, die zu deinem Business passen und eher nicht die 50 Shades of Grey Romane.

Auch sollte das Bücherregal insgesamt nicht zu überladen und vollgestopft wirken.

Eine Wand im Rücken gibt dir darüber hinaus (auch ohne Videokonferenz) ein sicheres Gefühl.

Unangenehm für dein Gegenüber ist es, dich nur gegen das Licht zu sehen (du sitzt vorm Fenster, dein Gesicht ist immer dunkel).

Auch mit dem Rücken zum Raum sitzen ist suboptimal: deine Zuschauer*innen haben immer freien Blick auf alles. Das ist zwar ganz interessant, wir Menschen sind ja durchaus neugierige Tiere, kann aber auch vom eigentlichen Gespräch ablenken.

Also merke dir: Eine Wand im Rücken ist optimal und gibt dir eine Gestaltungsfläche für dein Branded Homeoffice.

Nummer 3: Schaffe Nahbarkeit durch Einblicke

Möglicherweise bist du bei Instagram oder anderen Sozialen Medien aktiv.
Du möchtest deiner Community Blicke hinter die Kulissen deines Business ermöglichen.

Auch dabei kann dich dein gebrandetes Homeoffice unterstützen.

Nutzt du z.b. deine Brandingfarben auch im Homeoffice, erkennt dich deine Community sogar in deinen Räumen wieder, auch wenn dein Gesicht nicht im Bild ist.

So ein Raum kann sehr identitätsstiftend sein.

Nach einer Weile haben die Zuschauer:innen deiner Stories (z.B. bei Instagram), das Gefühl, sich bei dir zuhause schon richtig gut auszukennen.

Das schafft sehr viel Nahbarkeit und Vertrauen.

Wenn du Produkte verkaufst, kannst du dir auch eine kleine Fotoecke einrichten, in der du deine Produkte immer fotografierst und wo du die Hintergründe leicht austauschen kannst.

Selbst für digitale Produkte kannst du es so gestalten, dass du im Nullkommanix mit dem Handy ein paar schöne Hintergrundfotos, z.b. für Präsentationen knipsen kannst.


Diese 3 Wege sind definitiv kein Muss.

Ich möchte dich mit diesen Tipps dazu anregen, noch einmal anders auf dein Homeoffice zu schauen.

Wie kann es dir noch dienen? Was kannst du noch für dich optimieren, um professioneller arbeiten zu können?

Viel Spaß beim Herausfinden und Umsetzen und viel Erfolg mit eurem Business im professionellen Homeoffice!

Zurück zum Blog